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Google kratzt an einheimischer Wirtschaft

Sieht man mal von Googles Wissensdurst nach persönlichen Daten ab, muss man zugeben, dass der Suchmaschinen-Gigant auch recht nützliche Software und Dienste kostenlos anbietet. Das kostenlos bezieht sich leider nur auf den finanziellen Aspekt, denn seine Daten und Informationen gibt man dafür leider preis.

Was alles mit einer Suchmaschine angefangen hat, ist heute weit mehr. Google bietet einen eigenen Browser an (Chrome), einen Email-Dienst (Googlemail), Googlemaps, Googlewave, … Das alles wäre ja nicht schlimm für die Würzburger Wirtschaft, wenn sich Google nicht noch in das Navigationssegment vorwagen würde.

Firmen, wie etwa Navigon aus Würzburg, verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von Navigationssystemen. Vor kurzem präsentierte sich Navigon noch selbstbewusst und zuversichtlich für die Zukunft auf der IWelt Hausmesse main.IT. Doch nun will Google Handys, wie das Motorola "Droid", auf den Markt bringen (in den USA schon geschehen).

Da diese ein kostenloses Navigationssystem besitzen, wird es für Firmen wie Navigon sehr schwer ihre Produkte noch zu verkaufen. Vorraussetzung, um diese Software zu nutzen, ist natürlich ein Account bei Google, bei dem man während der Navigation eingeloggt sein muss.

Nicht nur das Würzburger Unternehmen ist bedroht, auch andre Navi Hersteller, berichtet Spiegel. Speziell durch die Turn-by-Turn-Navigation könnte Google der Konkurrenz wichtige Einnahmen streitig machen. Denn wer will schon für etwas Geld zahlen, dass man an andrer Stelle umsonst bekommt, naja fast…

"Google will die Weltherrschaft" (Artikel auf Spiegel.de)

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12 2009

B26n – was würde sie für Würzburg bedeuten?

Ein immer noch heiß diskutiertes Thema im Raum Würzburg und Main-Spessart ist und bleibt die B26n. Es wird immer viel geredet über Kosten, Verkehrsveränderungen und Umweltschutz. Aber was würde sie konkret für Würzburg bedeuten?

Allgemein soll die B26n die Autobahnen A3 und A7 im Westen von Würzburg verbinden. Aufgabe der neuen Straße ist die Erschließung des westlichen Main-Spessart Teils sein und die Entlastung von Ortsdurchfahrten. Die Länge der neuen Bundesstraße beträgt etwa 46km, 380Mio Euro kosten und ein Baubeginn wäre u.U. 2015 möglich.

Man könnte jetzt denken, dass die B26n nur den Landkreis Main-Spessart betrifft, aber man muss feststellen, dass es auch Auswirkungen für Würzburg gibt.

Wer kennt nicht die Situation, dass es Stau auf der Autobahn gibt, man gerade in Würzburg unterwegs ist und sich fragt, "warum komme ich nicht voran?". Der Grund hierfür sind meistens Pkws und Lkws die die Stauursache umfahren wollen. Der Mittlere Ring bietet sich für solche Manöver hervorragend an – die Folge ist ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen in Würzburg. Eine andere Möglichkeit den Stau zu umfahren ist über das Biebelrieder Kreuz zu fahren, was natürlich dort auch zu überfüllten Straßen führt.

Durch den Bau der B26n könnte man diese Probleme vermeiden. Sie wäre eine echte Ausweich- oder Alternativroute und würde so den Verkehr in Würzburg entlasten.

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12 2009