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Gut gerutscht ins neue Jahr: Das “Dreikönigsschwimmen” in Würzburg

So mutig waren die Franken noch nie – dieses Jahr verzeichnete das legendäre Dreikönigsschwimmen in Würzburg einen Teilnehmerrekord. 142 Wagemutige versammelten sich am Dreikönigstag bei dem nahegelegenen Graf-Luckner-Weiher, um sich dort in den eiskalten Main zu stürzen.

Bei 2 Grad Wassertemperatur wird die 2,5 Kilometer lange Strecke selbst für erfahrene Schwimmer zur Bestandsprobe. Ohne Neoprenanzüge ist der Sprung ins kühle Nass lebensgefährlich. Die letzen Jahre mussten bereits einige wegen Unterkühlung vorzeitig abbrechen. Doch die Profis sind vor Ort und haben alles im Griff: DLRG und Wasserwacht, die Veranstalter des Dreikönigsschwimmens, haben ein wachsames Auge auf die Teilnehmer. 70 Helfer und 8 Boote sorgen für die Sicherheit aller Beteiligten. Bisher waren noch keine ernsten Einsätze nötig.

Ankommen lautet die Devise

Das Königsschwimmen ist ein Zuschauermagnet, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Egal ob jung oder alt – alle Teilnehmer haben ein gemeinsamen Ziel: Die Löwenbrücke. Einige Teilnehmer schwimmen sogar mit Fakeln; andere widerrum haben die Figuren der Heiligen Drei Könige im Schlepptau.

     

Quelle: Br-Online

Das Dreikönigsschwimmen ist zudem ein generationsübergreifendes Ereignis: Das Teilnehmerfeld reichte vom zehnjährigen bis zum fast ziebzigjährigen Schwimmer. Am Ende wartete auf alle kuschlige Decken und ein heißes Getränk.

Der Satz des Tages kam von Kathrin Demling, die am Ende des Rennens stolz mitteilte:

So kalt war es gar nicht. (Quelle: Mainpost)

Auch im nächsten Jahr werden sich die Schwimmer wieder treffen wenn es heißt: "Floßen an und rein ins kalte Nass!"
Kein Event für Warmduscher…

08

01 2010

Kein Nikolausgeschenk für die Baskets

Die Baskets konnten sich am vergangenen Sonntag leider nicht im Spitzenspiel der zweiten Basketball Bundesliga Pro-B gegen Rhöndorf behaupten. Trotz einer kämpferischen Leistung unterlagen die Würzburger mit 89:96 dem noch ungeschlagenen Tabellenführer.

Den Stellenwert des Spiels konnte man schon an der Zuschauerzahl erahnen, denn mit 3000 Fans war die Halle restlos ausverkauft. MIt dieser beeindruckenden Kulisse im Rücken entwickelte sich ein anfangs noch ausgeglichenes Spiel, dass die Würzburger leider im zweiten und dritten Viertel aus der Hand gaben und auch trotz einer starken Endphase nicht für sich entscheiden konnten.

Woran hat es gelegen, dass es nicht zu Sieg gereicht hat? Dafür gibt es leider mehrere Antworten. Zum einen lag es wohl an den 19 Ballverlusten der Baskets. So wurden den Rhöndorfern über Fastbreaks recht einfache Punkte ermöglicht. Zum anderen schmerzt es, dass Monty Rogers und Al Elliot krankheits- und verletzungsbedingt im Moment nicht in Form sind. Abgesehen von der Leistung der Würzburger muss man auch eingestehen, dass die SOBA Dragons Rhöndorf einfach sehr stark waren. Sie haben ihre dreier Versuche und die wirklich schweren Würfe getroffen und letzten Endes wohl auch verdient gewonnen.

Blickt man nun in die Zukunft, sollte man nicht schwarz sehen. Denn wenn Rogers und Elliot fit sind und die Würzburger wieder einen richtigen Lauf bekommen, dann darf sich die Konkurrenz warm anziehen. Fest steht: Diese Mannschaft ist mit dieser Kulisse im Rücken erstligatauglich.

Die nächste Chance ihre Qualität zu beweisen, haben die Baskets am Mittwoch den 9. Dezember im Achtelfinal-Pokalspiel gegen Herzöge Wolfenbüttel in der S. Oliver Arena.

07

12 2009