Bald ist Winterreifenzeit
Ein Blick aus auf das Thermometer zeigt: der Sommer ist endgültig vorbei. Die Heizungen werden angeschaltet, die dicken Pullis aus den hintersten Ecken des Schrankes hervorgekramt und die Decken bereitgelegt.
Aber nicht nur wir bereiten uns auf die bevorstehende Kälte vor – auch das Auto muss winterfest gemacht werden. Für die meisten Autofahrer ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, Winterreifen aufzuziehen. Doch viele verfolgen dabei die Devise: Möglichst günstig sollen sie sein und möglichst lange halten. Dabei ist die die Qualität der Winterreifen von enormer Bedeutung. Schlechte Winterreifen führen automatisch zu einem schlechteren Fahrgefühl und erhöhen zudem das Unfallrisiko.
Augen auf beim Reifenkauf!
Hier einige Tipps rund um das Thema Winterreifen:
Winterreifen sollten mindestens eine Profiltiefe von 4 Millimeter aufweisen. Ist dies nicht der Fall, verliert der Winterreifen seine Funktionalität. Dazu gehört vor allem der verkürzte Bremsweg auf nassen oder glatten Straßen. Im Vergleich zu Sommerreifen ist der Bremsweg bei Winterreifen bei schlechter Witterung um mehr als eine Autolänge verkürzt. Im Zweifelsfall kann diese Distanz einen Unfall verhindern.
Wichtig ist zudem die Wahl der richtigen Felgen. Stahlfelgen sehen zwar weniger elegant aus, sind aber wesentlich stabiler und mittlerweile auch leichter als das Pendant aus Alu.
Nicht zuletzt ist Vorsicht bei der Montage der Reifen geboten. Diese sollte von einem Fachmann mit der entsprechenden Ausrüstung durchgeführt werden.
Denn es geht nicht nur um das Aufziehen der neuen Reifen – auch das Ventil, die Ventil-Staubkappe und der Schlauch (bei Schlauchreifen) müssen ausgetauscht werden. Manche Reifen besitzen eine Drehrichtung, die bei der Montage unbedingt beachtet werden muss.
Fazit:
Wer bei der Reifenwahl auf gute Qualität und bei der Montage auf professionelle Unterstützung gesetzt hat, kann unbesorgt in die Wintersaison starten.

