Herausforderung Kinderzahnarzt
Es gibt zwei Termine im Jahr, die Mütter besonders fürchten: Zum einen ist es der Friseurbesuch mit dem Kleinen – und noch viel schlimmer – der jährlich anstehende Zahnarztbesuch. Was bereits für viele Erwachsene unangenehm ist, wird für Kinder oft zu einem Albtraum. Unbekannte Geräusche, unbekannte Geräte, unbekannte Gerüche – ein Schrecken für die Kleinen.
Dabei ist es wichtig, den Kindern möglichst frühzeitig die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen, um Phobien im Erwachsenenalter zu vermeiden. Denn die unbegründeten Ängste stammen meist aus schlechten Erfahrungen in der Kindheit.
Wie hoch die Bedeutung eines regelmäßigen Zahnarztbesuches ist, wird von einem Großteil der Bevölkerung unterschätzt. Denn es geht nicht nur um die Vermeidung von Karies – Schäden an Zähnen und dem Kiefergelenk können auf den ganzen Körper ausstrahlen und diverse negative Folgen mit sich bringen. Die Symptome reichen dabei von Kopfschmerzen bis hin zu Nervenschädigungen.
Deshalb sollten sich Eltern eine kinderfreundlich ausgerichtete Zahnarztpraxis aussuchen. Einen guten Eindruck darüber kann bereits im Wartezimmer gewonnen werden. Gibt es eine Spielecke für Kinder? Sind eventuell Bücher oder andere Utensilien, die den kleinen die Zeit vertreiben können? Durch kleine Ablenkungen kann die lästige Wartezeit verkürzt und die Angst verringert werden. Speziell gestaltete Behandlungsräume tragen zusätzlich zur Entspannung bei. Bunte Farben, Zeichnungen von anderen kleinen Patienten – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Neben diesen Wohlfühlelementen kommt es aber vor allem auf den behandelten Zahnarzt an. Dieser sollte im Umgang mit Kindern geschult sein, eine beruhigende Ausstrahlung besitzen und die Untersuchung kindgerecht erläutern. Und wenn es dann noch eine Belohnung für die überstandene Behandlung gibt, wird der Zahnarztbesuch kinderleicht.
